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Freie Kfz Sachverständige sind Personen mit ...

entsprechenden persönlichen und fachlichen Voraussetzungen sowie mit Fachkenntnis und Sachkunde sowie Berufserfahrung können als Sachverständige tätig werden, die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt.

 

In der Regel muss der Kfz-Sachverständige

...eine Meisterprüfung oder eine Prüfung als Diplomingenieur abgelegt haben. Nur in krassen Ausnahmefällen können diese Prüfungen durch selbst erworbene und nachgewiesene Kenntnisse ersetzt werden (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94; LG Saarbrücken, Urteil vom 09.04.2002, Az. 7 II O 101/01).

 

Ein Sachverständiger ist eine natürliche Person...

...mit einer besonderen Sachkunde und einer überdurchschnittlichen fachlichen Expertise auf einem gewissen Gebiet. Hat ein Gericht oder eine Behörde kein ausreichendes Fach- oder Sachwissen, kann das Gericht oder die Behörde die Sachfrage an einen Sachverständigen zur Beantwortung delegieren.Im Speziellen wird der Ausdruck Sachverständiger für Gutachter  oder Berater von Gerichten (Gerichtssachverständiger) oder Entscheidungsgremien gebraucht. Sachverständige unterstützen dabei lediglich den Entscheidungsprozess und wirken nicht an der eigentlichen Entscheidung mit.

 

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Sachverständiger

ist fachliche Kompetenz, man spricht von der „besonderen Sachkunde“. In der Regel ist diese Sachkunde erworben durch ein für das Fachgebiet geeignetes Hochschulstudium mit Abschluss sowie mehrjährige Berufserfahrung bzw. Weiterqualifizierung auf dem entsprechenden Gebiet. Für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten kann auch der Abschluss als Handwerksmeister sowie entsprechende Berufspraxis in Verbindung mit umfangreicher fachlicher sowie rechtlicher Fortbildung ausreichend sein.
Der freie und allgemein anerkannte, qualifizierte Sachverständige sollte eine entsprechende Reputation in Form einer abgeschlossenen Qualifizierung als Meister (für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten) oder eine Hochschulausbildung als Ingenieur (für technische gutachterliche Fragestellungen) oder eine Hochschulausbildung als Betriebswirt (für ökonomische Fragestellungen wie Unternehmens- und Immobilienbewertung) haben. Langjährige berufspraktische Erfahrung, ein fortgesetzter Bezug zur Praxis, die ständige Auseinandersetzung mit der technischen und ökonomischen Weiterentwicklung im jeweiligen Berufsfeld und die Kenntnis des jeweils neuesten Standes der Wissenschaft und der dazugehörigen Regeln (Normen) sind die Grundvoraussetzung für die freie Sachverständigentätigkeit. Dazu gehören erweiterte technische, wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse sowie die persönliche Befähigung zur sachlichen und unvoreingenommenen objektiven Analyse und Dokumentation von Sachverhalten, verbunden mit der Fähigkeit, sich in Wort und Schrift allgemeinverständlich und überzeugend auszudrücken, um einen entsprechenden gutachterlichen Auftrag zu erfüllen.

Im Speziellen wird der Ausdruck Sachverständiger für Gutachter  oder Berater von Gerichten (Gerichtssachverständiger) oder Entscheidungsgremien gebraucht. Sachverständige unterstützen dabei lediglich den Entscheidungsprozess und wirken nicht an der eigentlichen Entscheidung mit.
Voraussetzungen für die Tätigkeit als Sachverständiger ist fachliche Kompetenz, man spricht von der „besonderen Sachkunde“. In der Regel ist diese Sachkunde erworben durch ein für das Fachgebiet geeignetes Hochschulstudium mit Abschluss sowie mehrjährige Berufserfahrung bzw. Weiterqualifizierung auf dem entsprechenden Gebiet. Für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten kann auch der Abschluss als Handwerksmeister sowie entsprechende Berufspraxis in Verbindung mit umfangreicher fachlicher sowie rechtlicher Fortbildung ausreichend sein.
Die Bezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland, Liechtenstein ud Österreich nicht geschützt. Jeder darf sich „Sachverständiger“ nennen. Die irreführende Verwendung des Begriff kann als unlauterer Wettbewerb qualifiziert werden. Dies ist dann anzunehmen, wenn eine entsprechende Fachausbildung, sowie mehrjährige fachbezogene Berufspraxis nicht nachgewiesen werden können, damit aber geworben wird.

Man unterscheidet Sachverständige in Deutschland:
  • EU-zertifizierte Sachverständige gemäß ISO 17024
  • staatlich anerkannte Sachverständige
  • öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
  • verbandsanerkannte Sachverständige
  • freie Sachverständige
  • Behörden als Sachverständige

 

Im Einzelnen:

  • Die Bezeichnung des Kfz-Sachverständigen ist rechtlich nicht geschützt. Dies gilt nur für die Bezeichnung „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • Der Sachverständige kann daher von einer privaten Organisation ernannt werden. Darüber hinaus darf er sich auch „selbst ernennen“. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • Trotz fehlenden Schutzes darf die Berufsbezeichnung aber nicht willkürlich geführt werden. Es gibt Mindestkriterien, die der Kfz-Sachverständige einhalten muss, wenn er diese Bezeichnung führen will. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • In der Regel muss der Kfz-Sachverständige einen förmlichen Ausbildungsgang absolviert haben, der ihn zur verantwortlichen Leitung einer Kfz-Reparaturwerkstatt befähigt. Beispiele hierfür sind die Meisterprüfung oder die Prüfung als Diplom-Ingenieur. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • Im Ausnahmefall reicht es aus, wenn die Sachkunde anderweitig erworben wurde. Auch autodidaktisch erlangte Kenntnisse sind anzuerkennen. Allerdings ist der Kfz-Sachverständige im Streitfall beweispflichtig für die Gleichwertigkeit mit einer förmlichen Ausbildung. Achtung: Es gelten strenge Anforderungen. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • Es kann zum Beispiel ausreichen, wenn kontinuierlich qualifizierte Fortbildungsveranstaltungen besucht und mehr als 6.800 Gutachten gefertigt wurden, von denen weniger als 1 % von den beteiligten Versicherungen abgeändert wurden. (BGH, Urteil vom 06.02.1997, Az. I ZR 234/94)
  • Allein die langjährige, erfolgreiche Erstellung von Gutachten reicht nicht aus. (Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 09.04.2002, Az. 7 II O 101/01)
  • Nicht ausreichend ist ein Facharbeiterbrief im Ausbildungsberuf „Kraftfahrzeugschlosser“. (Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 09.04.2002, Az. 7 II O 101/01)
  • Für den Nachweis der Sachkunde ist es ohne Bedeutung, dass der Sachverständige Mitglied im „Bundesverband Freier Sachverständiger“ e.V. ist. (OLG München, Urteil vom 11.02.1999, Az. 29 U 6380/93)

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